Smart Home im Camper: Ein autarkes Setup mit Home Assistant aufbauen

Smart-Home-Technik kann auch unterwegs für mehr Komfort und einen besseren Überblick sorgen. Im Camper sind die Voraussetzungen jedoch andere als zu Hause: Meist fehlt ein fester Internetanschluss, die Hardware ist Erschütterungen und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt, und nicht jedes Wohnmobil oder jeder Wohnwagen besitzt eine Aufbaubatterie. In diesem Beitrag zeige ich dir ein weitgehend lokal arbeitendes Smart-Home-Setup, das sich mit überschaubarem Hardware-Einsatz umsetzen lässt.

Bunte Vektor-Illustration eines autarken Wohnwagens mit Solarpaneelen, Home Assistant Tablet an der Außenwand und verschiedenen Smart-Home-Sensoren
Komfortabel und unabhängig: Ein autarkes Smart-Home-Setup auf dem Stellplatz
(KI-generiert, dient zur Veranschaulichung)
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Die Netzwerkgrundlage: Mobilfunkrouter für den Camper

Ein Smart Home benötigt zunächst ein zuverlässiges lokales Netzwerk. Da WLAN-Hotspots auf Campingplätzen je nach Auslastung und Standort schwanken können, bietet sich ein eigener Mobilfunkrouter an. Für einen unkomplizierten Einsatz kommen beispielsweise die hochkant stehenden Modelle aus der FRITZ!Box-68xx-Reihe infrage, etwa die FRITZ!Box 6820* (Werbung) oder die FRITZ!Box 6825* (Werbung).

Die Einrichtung erfolgt über die vertraute FRITZ!OS-Oberfläche. Da solche Geräte in erster Linie für Innenräume vorgesehen sind, sollten die vom Hersteller angegebenen Betriebsbedingungen beachtet werden.

Kompakte FRITZ!Box 6825 4G im Hochkant-Design für den mobilen Einsatz im Camper
Die kompakte FRITZ!Box 6825
Teltonika RUT200 4G/LTE-Router mit externen Antennen für den festen Einbau im Camper
Der Teltonika RUT200 als robuster Mobilfunkrouter für den Camper

Eine robustere Alternative für den dauerhaften Einbau ist der Teltonika RUT200* (Werbung). Der 4G/LTE-Router eignet sich für den Betrieb am 12-Volt-Bordnetz, bietet neben WLAN auch zwei Ethernet-Anschlüsse und verfügt über Anschlüsse für externe LTE- und WLAN-Antennen.

Der Router richtet sich an Installationen, bei denen das Gerät dauerhaft im Fahrzeug bleiben soll. Als robuste Industriehardware ist er für einen erweiterten Temperaturbereich ausgelegt und kann fest im Camper verbaut werden. Die externen LTE-Antennen lassen sich mit dem entsprechenden Zubehör unabhängig vom Router an einer empfangsgünstigen Stelle montieren. Das ist besonders bei abgeschirmten Fahrzeugaufbauten oder schwacher Netzabdeckung hilfreich.

Warum nicht direkt auf 5G setzen?

Ein 5G-Router ist für dieses Einsatzgebiet nicht zwingend erforderlich. LTE bietet für Smart-Home-Steuerung und Telemetriedaten in der Regel genügend Bandbreite; auch gelegentliches Streaming ist bei ausreichendem Empfang möglich. Ob ein LTE-Gerät tatsächlich weniger Strom verbraucht, hängt vom jeweiligen Router und den Empfangsbedingungen ab. Für 5G sprechen vor allem höhere mögliche Datenraten und eine gewisse Zukunftssicherheit.

Tipp zur optimalen Positionierung Eine erhöhte Position nahe einem Fenster oder einer Dachluke kann den Empfang verbessern. Metallische Fahrzeugteile und Einbauten können das Signal abschwächen; bei GFK hängt die Dämpfung vom konkreten Aufbau ab. Deshalb lohnt es sich, mehrere Positionen zu testen. Für einen dauerhaften Einbau ist ein dafür ausgelegter Router wie der Teltonika RUT200 meist geeigneter. Bei einer FRITZ!Box sollten insbesondere die zulässigen Umgebungsbedingungen eingehalten werden.

Die Smart-Home-Zentrale: Home Assistant auf dem Raspberry Pi 5

Als Zentrale kommt Home Assistant zum Einsatz. Viele Geräte und Automatisierungen lassen sich lokal betreiben und funktionieren daher auch bei einem Funkloch weiter. Das gilt allerdings nur für Komponenten und Integrationen, die selbst keine Cloud-Verbindung benötigen. Die breite Geräteunterstützung lässt außerdem viel Spielraum bei der Auswahl der Hardware.

Als Hardware nutze ich einen Raspberry Pi 5* (Werbung). Er bietet für Home Assistant und typische Automatisierungen ausreichend Leistung bei überschaubarem Strombedarf. Wer später Kamerastreams aufzeichnen oder lokal auswerten möchte, sollte den zusätzlichen Bedarf an Rechenleistung und Speicher gesondert einplanen.

Detailansicht des fertigen NVMe-HAT Aufbaus auf einem Raspberry Pi 5 mit SSD
Der Raspberry Pi 5 mit NVMe-SSD
Speicher für den Dauerbetrieb Durch die regelmäßigen Schreibzugriffe von Home Assistant können einfache Micro-SD-Karten mit der Zeit verschleißen. Eine SSD ist daher für ein dauerhaft betriebenes System die robustere Wahl, aber keine zwingende Voraussetzung. Wie du das System mit einer SSD aufsetzt, liest du in meiner Anleitung zur Home Assistant Installation auf dem Raspberry Pi mit SSD.

Autarke Stromversorgung: Bordbatterie oder Powerstation?

Vorderansicht der tragbaren Powerstation EcoFlow River 2 Max mit eingeschaltetem Display, USB-Anschlüssen und Steckdosen
Die EcoFlow River 2 Max als separate Stromversorgung im Wohnwagen

Viele Wohnwagen verfügen bereits über eine 12-Volt-Aufbaubatterie, beispielsweise für einen Mover. Ob sich daran auch die Smart-Home-Hardware betreiben lässt, hängt von der vorhandenen Verkabelung, Absicherung und Batterietechnik ab. Ohne geeignete Bordversorgung oder für ein separates System kann eine portable Powerstation wie die EcoFlow River 2 Max* (Werbung) eine praktische Alternative sein.

Die Powerstation kann Router, Raspberry Pi und weitere Smart-Home-Geräte unabhängig vom übrigen Bordnetz versorgen. Bei vorhandenem Landstrom wird sie geladen. Modelle mit EPS-Funktion (Emergency Power Supply) können angeschlossene Verbraucher bei einem Netzausfall weiter versorgen. Eine EPS ist jedoch nicht in jeder Hinsicht mit einer klassischen USV gleichzusetzen: Umschaltzeit, zulässige Dauerlast und Verhalten beim Pass-Through-Betrieb sind modellabhängig. Beachte deshalb die Herstellerangaben und teste das Verhalten mit deinem konkreten Aufbau.

Beim autarken Stehen lässt sich die Powerstation je nach Modell über ein geeignetes Solarpanel nachladen. Auch das Laden während der Fahrt über eine dafür freigegebene 12-Volt-Steckdose ist möglich. Dabei müssen die Belastbarkeit der Steckdose, die Absicherung und die Vorgaben des Herstellers beachtet werden. Im Winterlager kann die Powerstation entnommen und gemäß Anleitung gelagert werden.

Sicherer Fernzugriff per Mobilfunk: Die Lösung mit Tailscale

Für den Fernzugriff auf das Dashboard gibt es im Mobilfunknetz häufig eine technische Hürde: Viele Tarife stellen keine von außen erreichbare öffentliche IPv4-Adresse bereit, sondern verwenden Carrier-Grade NAT (CGNAT). Klassische Portfreigaben funktionieren in solchen Fällen nicht. Unabhängig davon wäre eine direkte Freigabe des Home-Assistant-Ports aus Sicherheitsgründen nicht die bevorzugte Lösung.

Eine mögliche Lösung ist Tailscale. Der Dienst baut ein auf WireGuard basierendes Mesh-VPN auf und funktioniert in der Regel auch hinter CGNAT. Die Home-Assistant-App vereinfacht die Einrichtung; wie lange sie dauert, hängt unter anderem vom vorhandenen Tailscale-Konto und der Netzwerkkonfiguration ab.

Tailscale in Home Assistant installieren

  • Navigiere in Home Assistant zu Einstellungen > Apps.
  • Klicke unten rechts auf App installieren.
  • Suche nach "Tailscale" und klicke auf die offizielle App.
  • Klicke auf Installieren. Aktiviere nach der Installation die Optionen "In der Seitenleiste anzeigen", "Watchdog" und "Starten beim Booten", um schnellen Zugriff zu haben, und starte die App.

Anmeldung und Autorisierung

Sobald die App läuft, öffnest du die Benutzeroberfläche (Web-UI) von Tailscale direkt in Home Assistant oder über den Protokoll-Tab der App. Dort wird dir ein Anmeldelink angezeigt.

  • Klicke auf den Link, um auf die offizielle Webseite von Tailscale weitergeleitet zu werden.
  • Logge dich in deinen bestehenden Tailscale-Account ein (oder erstelle kostenlos ein neues Konto).
  • Bestätige die Verbindung des Raspberry Pi ("Authorize"). Der Pi ist nun Teil deines privaten, verschlüsselten VPN-Netzwerks.

Smartphone verbinden und Dashboard aufrufen

Um von unterwegs auf dein System zuzugreifen, installierst du die Tailscale-App auf deinem Smartphone oder Tablet und meldest dich mit demselben Account an. Nach dem Aktivieren des VPN kann das Smartphone die dafür freigegebenen Geräte im Tailscale-Netz erreichen.

In der Tailscale-App findest du in den Gerätedetails des Raspberry Pi die relevanten Verbindungsdaten. Neben Tailscale-IP-Adressen stehen bei aktiviertem MagicDNS auch lesbare Hostnamen zur Verfügung. Typischerweise findest du dort:

  • Tailscale IPv4: z. B. 100.126.xxx.xxx
  • Tailscale IPv6: z. B. fd7a:115c:...
  • Short domain: z. B. homeassistant
  • Full domain: z. B. homeassistant.tailxxxxxx.ts.net

Über diese Adressen und den angehängten Home-Assistant-Port (8123) kannst du dein Dashboard nun im mobilen Browser oder in der Companion-App aufrufen. Am komfortabelsten ist die Nutzung der generierten Domain:

# Zugriff über die IPv4-Adresse:
http://100.126.xxx.xxx:8123

# Zugriff über die komfortable Full Domain:
http://homeassistant.tailxxxxxx.ts.net:8123

Smarter Schutz vor Datenverlust: Automatische Notabschaltung

Bei längerem Akkubetrieb kann die Powerstation vollständig entladen werden. Wird dem Raspberry Pi im laufenden Betrieb abrupt der Strom entzogen, können Schreibvorgänge unterbrochen werden; im ungünstigen Fall drohen Dateisystemfehler oder Datenverlust. Eine automatische Abschaltung bei niedrigem Ladestand kann dieses Risiko verringern.

Die Powerstation in Home Assistant integrieren

Um den Ladestand (State of Charge, kurz SOC) der EcoFlow auszulesen und den Raspberry Pi rechtzeitig herunterzufahren, müssen wir die Powerstation in Home Assistant einbinden. Hierfür gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten: die vollständig lokale Anbindung per Bluetooth (meine Empfehlung für den Camper) oder die Anbindung über die EcoFlow-Cloud.

Option 1: Lokale Anbindung via Bluetooth (BLE) – Die Empfehlung

Eine lokale Bluetooth-Verbindung bietet sich im Wohnwagen an, weil sie für den laufenden Datenaustausch keine Internetverbindung benötigt. Voraussetzung sind ein unterstütztes Powerstation-Modell, ausreichende Bluetooth-Reichweite und eine kompatible Version der inoffiziellen HACS-Integration. Da es sich nicht um eine offizielle EcoFlow-Integration handelt, können Firmware- oder API-Änderungen die Funktion beeinträchtigen.

Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung Wie du die Bluetooth-Direktverbindung genau einrichtest, welche Fallstricke es bei neueren Geräten gibt (Stichwort: EcoFlow User ID) und wie du Reichweitenprobleme umgehst, habe ich in einem separaten Beitrag im Detail zusammengefasst: EcoFlow lokal steuern: Bluetooth-Anbindung ohne Cloud in Home Assistant.

Option 2: Anbindung über die EcoFlow-Cloud – die Alternative

Sollte die Bluetooth-Reichweite in deinem Setup nicht ausreichen oder möchtest du auf zusätzliche, spezifische Sensoren zugreifen, die per Bluetooth nicht übertragen werden, kannst du stattdessen die cloudbasierte Integration nutzen. Wichtige Voraussetzung: Die Powerstation muss dafür über die EcoFlow-App mit dem WLAN deines Campers verbunden sein und eine aktive Internetverbindung haben.

EcoFlow Cloud Integration installieren

Eine verbreitete Möglichkeit zur Cloud-Anbindung ist die inoffizielle Integration "EcoFlow Cloud". Sie wird über den Community Store (HACS) bezogen:

  • Gehe in Home Assistant im linken Menü auf HACS.
  • Wähle den Bereich Integrationen und klicke unten rechts auf Durchsuchen und Herunterladen.
  • Suche nach "EcoFlow Cloud" und lade die Integration herunter.
  • Starte Home Assistant einmal komplett neu, damit die neue Integration geladen wird.
Verbindung zur Powerstation einrichten

Navigiere zu Einstellungen > Geräte & Dienste, klicke unten rechts auf Integration hinzufügen und suche nach "EcoFlow Cloud".

Beim Einrichten bietet dir die Integration zwei Möglichkeiten, dich bei der EcoFlow-Cloud zu authentifizieren. Du kannst frei entscheiden, welchen Weg du für deine Installation wählen möchtest:

  • Möglichkeit A: Anwendungs-API
    Hierbei meldest du dich mit den Zugangsdaten deiner EcoFlow-Smartphone-App an. Beachte, dass du damit deine Kontodaten einer inoffiziellen Integration anvertraust. Prüfe vor der Nutzung die aktuelle Dokumentation und bekannte Einschränkungen.
  • Möglichkeit B: Öffentliche API
    Dieser Weg nutzt die offizielle IoT-Schnittstelle von EcoFlow. Dafür benötigst du einen persönlichen Access Key und Secret Key (Token), die du im Entwickler-Portal generieren musst.
Entwickler-Zugang bei EcoFlow aktivieren (nur für Möglichkeit B) Falls du dich für die offizielle öffentliche API entscheidest, gehe wie folgt vor:
  • Melde dich auf der EcoFlow Developer Platform an (du kannst deine normalen App-Zugangsdaten nutzen).
  • Wechsle in das Entwickler-Dashboard. Unter deinen Profileinstellungen findest du die API-Sicherheitseinstellungen.
  • Notiere dir den Access Key und lasse dir den Secret Key anzeigen (hierfür sendet EcoFlow einen Bestätigungscode per E-Mail). Diese beiden Schlüssel gibst du dann bei der Einrichtung in Home Assistant an.

Automatisierung für den kontrollierten Shutdown erstellen

Egal für welche der beiden Anbindungen du dich entschieden hast – wir können nun eine Automatisierung erstellen, die den Pi kontrolliert herunterfährt, sobald der Akkustand der Powerstation unter einen kritischen Schwellenwert (z. B. 10 %) fällt. Home Assistant bringt hierfür standardmäßig den Dienst hassio.host_shutdown mit.

Erstelle eine neue Automatisierung in Home Assistant und wechsle oben rechts über die drei Punkte in den YAML-Modus. Kopiere anschließend folgenden Code hinein (prüfe dabei den Namen deines Batterie-Sensors):

alias: "Camper: Notabschaltung bei niedrigem Akku"
description: "Fährt den Raspberry Pi sauber herunter, wenn die Powerstation fast leer ist, um das Dateisystem zu schützen."
trigger:
  - platform: numeric_state
    entity_id: sensor.river2max_battery_level # Passe diese Entity-ID an deinen EcoFlow-Sensor an
    below: 10
condition: []
actions:
  - data:
      title: Ecoflow Notabschaltung
      message: >-
        Der Akkustand der Ecoflow-Powerstation liegt unter 10%. Home Assistant wird
        heruntergefahren.
    action: notify.mobile_app_DEIN_HANDY
  - delay: "00:00:10"
  - data: {}
    action: hassio.host_shutdown
mode: single

Das System wächst: Meine umgesetzten Camper-Projekte

Das technische Fundament steht: Auf Basis meines Raspberry Pi 5 wächst mein mobiles Smart Home nun kontinuierlich. Für größere Teilprojekte erstelle ich jeweils ausführliche, separate Berichte. Folgende Themen habe ich bereits im Detail dokumentiert:

  • Home Assistant Grundsetup (Raspberry Pi 5 & SSD): Bevor du einzelne Sensoren anbindest, benötigst du das laufende Betriebssystem (HAOS). Die vollständige Anleitung hierzu findest du im Beitrag zur Home Assistant Installation auf dem Raspberry Pi mit SSD.
  • Wechselstrom-Messung (Shelly EM Gen3): Ob Landstrom auf dem Campingplatz oder der Ausgang des Wechselrichters – wie die berührungslose 230V-Strommessung im Caravan über eine 50A-Stromzange realisiert wird, beschreibt die Anleitung zur Shelly EM Gen3 Energieüberwachung im Camper.
  • Klima- und Raumüberwachung (via Zigbee): Für Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren sowie Tür- und Fensterkontakte nutze ich den energiesparenden Funkstandard Zigbee. Messwerte zur Luftfeuchtigkeit können helfen, ungünstige Bedingungen im Winterlager frühzeitig zu erkennen, ersetzen aber keine regelmäßige Kontrolle. Wie du ein lokales Zigbee-Netz aufbaust, zeige ich dir in meinem Beitrag zur Zigbee-Einrichtung mit Home Assistant.
  • Sicherheit und Alarmierung (X-Sense Melder): Kompatible Rauch- und Wassermelder können Ereignisse zusätzlich an Home Assistant melden und Benachrichtigungen auslösen. Die Smart-Home-Anbindung ergänzt dabei die lokale Alarmfunktion, ersetzt sie aber nicht. Wie die lokale Anbindung kompatibler Melder gelingt, liest du in meiner Anleitung zur Integration der X-Sense Melder in Home Assistant.
  • ESP32-Ersteinrichtung & ESPHome: Mikrocontroller eignen sich als kostengünstige Grundlage für eigene Sensorprojekte im Camper, etwa zur Füllstandsmessung. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Ersteinrichtung eines ESP32-NodeMCU-Boards mit ESPHome findest du im Beitrag ESP32 in Home Assistant mit ESPHome einrichten sowie im Projektbericht zum GPS-Tracker mit dem Beitian BE-220 am ESP32.
  • EcoFlow-Bluetooth-Anbindung (ohne Cloud): Bei unterstützten Geräten ermöglicht sie den lokalen Datenaustausch mit der Powerstation. Wie die Bluetooth-Direktverbindung eingerichtet wird, liest du im Beitrag über die lokale EcoFlow-Bluetooth-Integration.

Mein aktuelles Camper-Setup (Hardware-Liste)

Für einen besseren Überblick habe ich die verwendete Hardware meines aktuellen Setups hier nach Einsatzgebiet geclustert. Diese Liste wächst natürlich mit jedem neuen Projekt weiter:

Zentrale, Netzwerk & Steuerung

Stromversorgung & Energiemanagement

  • EcoFlow River 2 Max* (Werbung): Portable Stromversorgung mit EPS-Funktion für die Netzwerkkomponenten.
  • Shelly EM 50A* (Werbung): WLAN-Stromzähler zur genauen Überwachung und Messung des Energieverbrauchs.

Klima, Sensoren & Sicherheit

  • SONOFF SNZB-02P* (Werbung): Kompakter Zigbee-Sensor zur Messung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Innenbereich.
  • SONOFF SNZB-02LD* (Werbung): Robuster Zigbee-Temperatursensor mit Display und externem Kabelfühler, ideal für die Außentemperatur.
  • Aqara Tür- und Fenstersensor* (Werbung): Um den Zustand von Dachluken, Klappen oder der Eingangstür im Blick zu behalten.
  • ESP32* (Werbung) mit BE-220 GPS-Modul* (Werbung): Visualisierung der Standortdaten in Home Assistant.
  • X-Sense XP0A-MR11* (Werbung): Smarter und vernetzter Kombi-Melder für Rauch und Kohlenmonoxid.
  • X-Sense SWS0A* (Werbung): Wassermelder, dessen Alarm sich bei passender Einbindung an Home Assistant weitergeben lässt.